Volkskrankheit Rückenschmerzen: Jede dritte Krankschreibung geht inzwischen auf das Konto von
Rückenleiden.
In den meisten Fällen erholen sich die Patienten innerhalb weniger Wochen. Bis aber den Patienten mit chronischen
Schmerzen geholfen wird, vergeht oft viel Zeit. Verlorene Zeit, die für viele chronische Schmerzpatienten irreversible
Folgen hat und lange Arbeitsausfälle mit sich bringt. Mit einem neuen Konzept der integrierten Versorgung will die
Gesellschaft für ärztliche Fortbildung und integrierte Versorgung (GAF-IV) zusammen mit der Techniker Krankenkasse
(TK) die Lage der Schmerzpatienten verbessern und sie zurück in den Arbeitsalltag führen. Dafür sind neue
Strukturen notwendig.
Die Krankheit verschlingt Unsummen:
25 Mrd. € betrug der volkswirtschaftliche
Schaden durch Rückenschmerzen
im vergangenen Jahr. Jede dritte Krankschreibung
ging auf ihr Konto.
In den meisten Fällen erholen sich die Patienten zwar innerhalb weniger Wochen, doch rund zehn Prozent werden zu Chronikern:
Sie verursachen den Großteil der Kosten. In der Regelversorgung sind für sie weder diagnostische Konzepte noch standardisierte
Behandlungspfade verankert. Unzureichende Kommunikation zwischen Ärzten und Kliniken führt zu Doppeluntersuchungen, Wartezeiten
und Fehldiagnosen.
Wie geht die Gesundheitswirtschaft mit knappen Budgets um? Wie können Patienten
besser informiert werden? Welche Wege geht die Branche bei Finanzierung und Vertrieb? Auf der dritten FTD-Konferenz
zur Gesundheitswirtschaft in Berlin diskutierten 250 hochrangige Experten über die Zukunft des Markts
Isolde Martin hat einen langen Leidensweg hinter sich. 2006 traten heftige Rückenschmerzen auf, aber kein Arzt fand die wahre Ursache. Der Hausarzt schickte die 52Jährige zum Orthopäden, der über Wochen mehrere Therapien probierte, aber am Ende erfolglos war.
Beim Physiotherapeuten bekam sie über zwei Wochen sechs Massagen. Aber schon kurz nach einem Termin schmerzte der Rücken wieder.
Das PalliativNetz Wiesbaden Taunus und die Betriebskrankenkassen (BKK) bieten schwerstkranken Menschen besondere Hilfe und Unterstützung in der kritischen Phase vor dem Lebensende.
Würde und Selbstbestimmung der Kranken stehen dabei im Mittelpunkt. Deshalb werden Fürsorge und Betreuung des Patienten so organisiert, dass in der gewohnten häuslichen Umgebung optimale Versorgung erfolgt. Komplettiert wird die Sterbebegleitung durch Beratung und Unterstützung der Angehörigen.
"Nach mehr als sechs Monaten der Vertragsverhandlungen konnte nun endlich der erste Integrierte Versorgungsvertrag zur Palliativversorgung in Hessen abgeschlossen werden, es ist der vierte bundesweit. Vertragspartner sind die Techniker Krankenkasse sowie das Zentrum für ambulante Palliativversorgung ZAPV, vertreten durch das Schmerz- und Palliativzentrum Wiesbaden. Er beschränkt sich zunächst auf die Region Wiesbaden- Taunus. Eine Erweiterung auf andere Regionen wie auch andere Krankenkassen ist möglich und auch geplant.
Unter zahlreichen Gesichtspunkten ist dieses Konzept bahnbrechend und wegweisend, da es bestehende Verkrustungen in den Zuständigkeiten überwindet und auf den verschiedenen Versorgungsebenen neue Perspektiven der Kooperation aufzeigt."
mehr Informationen zurm Versorgungsvertrag zur Palliativversorgung
Das Schmerz- und Palliativzentrum geht zusammen mit der Techniker Krankenkasse, der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und weiteren regionalen Schmerzzentren neue Wege in der medizinischen Versorgung zu Ihrem Vorteil: Für alle TK-Mitglieder, die unter akuten oder chronischen Rückenschmerzen leiden, wurde ein umfassendes und gut aufeinander abgestimmtes Behandlungskonzept mit modernsten Therapiemethoden entwickelt.
Exklusive Verträge mit besonders erfahrenen schmerztherapeutischen Schwerpunkteinrichtungen sichern medizinische Versorgung auf höchstem Niveau und bürgen für Qualität.
mehr Informationen zum Behandlungskonzept Rückenschmerzen
Das traurige Theater um den EBM 2000plus hat uns eins deutlich gemacht: Die Zukunft der Schmerztherapie liegt weder in den Händen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung noch in denen der LandesKVen. Die jämmerlichen Diskussionen der letzten Monate über die inhaltliche Gestaltung sowie das Honorar nach der Qualitätssicherungs-vereinbarung „Schmerztherapie“ haben gezeigt, dass die Suche nach konstruktiven Lösungen weniger im Mittelpunkt gestanden hat als der Zeitgewinn um jeden Preis, damit unsere Forderungen im Sturm der jetzt allgemein aufbrausenden Empörung aller anderen Fachgruppen untergehen, kritisiert Dr. med.Thomas Nolte, Vizepräsident DGS Wiesbaden.
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Schmerz- und Palliativzentrum Wiesbaden
http://www.schmerzzentrum-wiesbaden.de