seitenanfang

Vorbildliche Sterbebegleitung

PalliativNetz und BKK lassen Patienten und Angehörige in kritischer Phase nicht allein.


Das PalliativNetz Wiesbaden Taunus und die Betriebskrankenkassen (BKK) bieten schwerstkranken Menschen besondere Hilfe und Unterstützung in der kritischen Phase vor dem Lebensende.

Würde und Selbstbestimmung der Kranken stehen dabei im Mittelpunkt. Deshalb werden Fürsorge und Betreuung des Patienten so organisiert, dass in der gewohnten häuslichen Umgebung optimale Versorgung erfolgt. Komplettiert wird die Sterbebegleitung durch Beratung und Unterstützung der Angehörigen.

„Sukzessive“, so Dr. Thomas Nolte, Sprecher des Palliativnetzes, „hat sich die Region Wiesbaden zu einer bundesweiten Vorzeigeregion bestmöglicher Versorgung von Menschen am Lebensende entwickelt. Und der zum 1. Oktober unterzeichnete Vertrag zwischen BKK und dem PalliativNetz würdigt und festigt diesen Standard auf höchstem Niveau.“

Maßgeblich für den Erfolg des Konzepts sind Qualifikation der Beteiligten, regelmäßiger Erfahrungsaustausch und die Koordination aller medizinischen, psychosozialen und pflegerischen Maßnahmen. Hieran beteiligt sind in der Region Wiesbaden und Umgebung immerhin 20 ambulante und stationäre Einrichtungen. Konkret sind dies Haus-, Fachärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Hospizhelfer, Seelsorger bis hin zu speziell geschulten Palliativ-Care-Kräften. Der Verbund des PaliativNetz übernimmt hierbei Verantwortung für die individuelle Betreuung der Schwerstkranken rund um die Uhr.

Der BKK Landesverband Hessen kommt mit diesem Vertrag gesetzgeberischen Überlegungen zuvor. Die noch immer umstrittene Gesundheitsreform sieht palliative Versorgung zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als Standard vor. BKK-Verbandsvorstand Jürgen Thiesen erneuert in diesem Zusammenhang seine grundsätzliche Kritik an den Reformplänen von Union und SPD. Er stellt fest: „Wir brauchen keine Einmischung und Ersatzvornamen eines staatlichen Gesundheitswesens. Im Wettbewerb suchen und nutzen wir die mit dem Gesundheitsmodernisierungs-Gesetz (GMG) geschaffene Option der Vertragsfreiheit. Wir verhandeln und kooperieren mit leistungsbereiten und innovativen Behandlern und Pflegern. So entstehen Vereinbarungen aus freien Stücken. Der Palliativ-Vertrag ist ein Idealtypus der integrierten Versorgung. In diesem Fall arbeiten Mediziner, sonstige Behandler, Pfleger bis hin zur Seelsorge Hand in Hand. Zum Wohl der Patienten und ihrer Angehörigen. Und genau diese Versicherten- und Patientenzufriedenheit leitet unser Handeln an.“

Information für Patientinnen und Patienten

Aktuelles aus der Schmerztherapiezur nächsten Meldung

PRAXIS

INFORMATION

FACHBEREICH ÄRZTE

Volltextsuche