JURY-ENTSCHEIDUNG
Wer setzt sich durch?
Bereits zum dritten Mal kürt die
Financial Times Deutschland
in
diesem Jahr die besten Ideen
und Projekte der Gesundheitswirtschaft.
Wer – so hatte die FTD im
Herbst 2007 ihre Leser gefragt – entwickelt
innovative Geschäftsmodelle,
die das Potenzial haben, das
Gesund-
heitssystem zu verbessern?
Wer schmiedet zukunftsweisende
Kooperationen? Wer kann mit innovativen
Ideen aufwarten, die
mehr
Transparenz in den undurchsichtigen
Gesundheitsmarkt bringen?
Wer steigert die Effizienz und
zugleich die Qualität der Patienten-
versorgung?
Die Resonanz war auch diesmalüberwältigend. Fast 70 Projekte
wurden
eingereicht: von Einzelpersonen,
Institutionen und Unternehmen.
Noch
am Tag des Einsendeschlusses
liefen die letzten Vorschläge
per E-Mail
in Hamburg ein.
Zehn von ihnen wählte die Jury aus.
Auf der FTD-Konferenz Gesundheitswirtschaft
in Berlin wurden sie
nun
präsentiert.
Die Jury bestand aus sechs Mitgliedern:
Heinz Lohmann (Berater
in der Gesundheitswirtschaft),
Sophia
Schlette (Bertelsmann Stiftung),
Matthias Schrappe (Sachverständigenrat),
Ulrich Wandschneider
(Mediclin), Jürgen Wasem
(Universität Duisburg-Essen)
und Nikolaus Förster (FTD).
In ihrer Entscheidung, die jeweils einstimmig fiel, orientierte sich die Jury an folgenden Kriterien:
Innovationsgrad: Gibt es
vergleichbare Projekte im
In- oder Ausland?
Relevanz: Wie groß ist der Veränderungsbedarf?
Qualität, Transparenz, Effizienz: Lassen
sich Qualität und Transparenz steigern und Kosten senken?
Durchsetzbarkeit: Lässt sich die Idee
finanziell und politisch umsetzen?
Reichweite: Entfaltet das Projekt strukturelle
Wirkung auf das Gesundheitssystem?
Text: FINANCIAL TIMES, Deutschland


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