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Integrierte palliative Versorgung IVP von
Schwerstkranken in der Lebensendphase

Modell eines „PalliativNetzes“

Dieses Konzept der umfassenden Betreuung und Versorgung von Schwerstkranken in ihrer letzten Lebensphase ist das Ergebnis mehrerer Arbeitssitzungen des Qualitätszirkels Hospiz- und Palliativversorgung in Wiesbaden von November 2003 bis April 2004. In seiner homogenen und multiprofessionellen Zusammensetzung kann es als Beispiel für andere Regionen Anregungen und Hinweise für die Entwicklung ähnlicher Konzepte geben.

„Aufgabe des Arztes ist es, unter Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes des Patienten Leben zu erhalten, Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen sowie Leiden zu lindern und Sterbenden bis zum Tod beizustehen“. Präambel der Richtlinie zur Sterbebegleitung der Bundesärztekammer 1998

Den vollständigen Text des Konzeptes können Sie sich als PDF-Datei downloaden.

Modell eines „PalliativNetzes“(im PDF-Format *)

Information (Flyer)(im PDF-Format *)

Sterben daheim

Nicht nur im Bereich chronischer Schmerzkrankheiten, sondern auch insbesondere bei Tumorschmerzpatienten und Menschen in ihrer Lebensendphase sind Schmerzen ein häufiges und zerstörerisches Symptom. Deshalb ist die nach wie vor hohe Akzeptanz der aktiven Sterbehilfe bei 70% der Bevölkerung in Deutschland, wie auch bei 48% in der deutschen Ärzteschaft, Ausdruck fehlenden Wissens oder mangelnden Vertrauens in die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung in der Lebensendphase. Überall dort, wo professionelles palliativmedizinisches Handeln seit Jahren etabliert ist, ist der Ruf nach Euthanasie schnell verstummt! Denn durch konsequente Schmerztherapie und kompetente Symptomkontrolle in einem umfassenden bio-psycho-sozialen Behandlungskonzept bleiben die Lebensqualität und Würde des Menschen bis zuletzt erhalten.

"Es gibt in Deutschland keine medizinische Kultur, die sterbenden Menschen beisteht". Viele todkranke Menschen werden zu lange in Krankenhäusern behandelt, obwohl ihnen nicht mehr geholfen werden kann. Sie leiden unnötig an Übelkeit, Müdigkeit, Verstopfung, sind voller Angst und sterben häufig unter unwürdigen Umständen, mit Schmerzen oder unter Atemnot.

Durch ein dicht geknüpftes Versorgungsnetz zur Versorgung Schwerstkranker kann heute in vielen Fällen ein würdevolles Sterben am Lebensende ermöglicht werden.

Das Schmerz- und Palliativzentrum als Mitglied des "PalliativNetz Wiesbaden Taunus" unterstützt hierbei die Hausärzte/innen, die ihre Patienten bis zuletzt zu Hause betreuen möchten, durch eine wirkungsvolle Schmerztherapie und effektive Behandlung von belastenden Symptomen.

Sprechen Sie ihn/sie darauf an!



Aufgaben, Ziele, Adressen und Ansprechpartner des PalliativNetz Wiesbaden Taunus finden Sie auf dem Flyer

(PDF-Format zum Ausdrucken *, 149 KB).


Weitere interessante Informationen finden Sie bei den Pressemeldungen.

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